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Die Sänger begeisterten im Festzelt des Musikvereins

Die Serenade in Bad Schussenried ist leider dem Regen zum Opfer gefallen.
Doch dies konnte uns die gute Laune nicht verderben. Der Musikverein hatte zum Gartenfest eingeladen. Hier sangen wir, begleitet von der Musikkapelle einige Lieder.
Es ist nun schon ein schöner Brauch geworden.



Begeisterte Gäste beim “Schwäbischen Abend” des MGV

Chorleiter Matthias Wolf präsentierte mit dem Männerchor Steinhausen-Muttensweiler lustige Lieder aus dem Schwabenland.                                                                                         FOTO: JOSEF ASSFALG

Unter dem Motto „Gsunga, gschwäzt ond guat gessa“ hat der Männergesangverein (MGV) Steinhausen-Muttensweiler am Samstag zum schwäbischen Abend in die Festhalle Muttensweiler geladen. Wenige Tage nach Beginn des Vorverkaufs war die Halle ausverkauft. Lustige Liedvorträge und launige Redebeiträge, alles in schwäbischer Mundart, sowie gemeinsame Gesänge mit dem Publikum vor dem Essen ergaben ein Feu- erwerk der Unterhaltung.

Dazu kreierte der stellvertretende MGV-Vorsitzende und Küchenchef Helmut Welte den kulinarischen Teil als schwäbisches Drei-Gänge-Menü.

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Stilgerecht, mit schwarzen Schürzen und dem Vereins-Logo ausgestattet, wurde es von den Sängern persönlich serviert. Es bestand aus einer gebrannten Griessuppe als Vorspeise, schwäbischem Mostbraten mit Schupfnudeln und Speckbohnen, als Hauptspeise und als Nachspeise gab es Quarkpfannkuchen mit Eis und Schokosoße. Dazu eine Untermalung mit dezenten Klängen am E-Piano von  Kirchenmusikdirektor (KMD) und Chorleiter Matthias Wolf. Am Ende des ersten Liedblocks stellten die Sänger des MGV die amüsante Frage: „Wie wär’s denn, wenn ma wissa dät, wia a jongs Mädle küssa dät?“, bis hin zur Frage: „Wie wär’s denn, wenn ma wissa dät, wia a altes Weible küssa dät“. Ihre Erkenntnis dazu, „es müest sei, wia wenn ma saure Gurga essa dät“, sorgte für Lachsalven.

In einem Begrüßungsdialog, von einem Sofa auf der Bühne aus, begrüßten die Protagonisten Matthias Wolf und Vorsitzender  Josef  Schneiderhan  die  Gäste.

„Nicht nur denen, die hier sind, gilt mein Gruß“, sagte Schneiderhan schmunzelnd, „sondern auch denen“, die keine Karten mehr bekommen hätten. Nach der Vorspeise spannte ein Sextett des MGV, gekonnt begleitet von Simone Zinser am E-Piano, mit „Trink au Bäsle“, den Bogen zu der vorher von Paul Eisele launig vorgetragenen Geschichte eines Autounfalls. Zur Entfettungskur von Matthias Wolf passte der Gesangstitel „Ranza-Quartett“. Die „Standpauke“ von Paul Eisele wurde von den Sängern ergänzt mit dem Lied „Aber mir roichts“. „Mir roichts, wenn i woiß, dass i kennt, wenn i wett“ (Mir reicht es, wenn ich weiß, dass ich kann, wenn ich wollte), fügte KMD Wolf als Pointe hinzu.

Männer bekommen ihr Fett ab

Im nächsten Part betrat Simone Zinser mit einigen Sängerfrauen als Ensemble die Bühne und beklagte in einem lustigen Vortrag das Dasein der Sängerfrauen. Nach der Melodie der Pop-Ballade „Only you“, mit eigenem Text, bekamen die Männer von den Sängerinnen ihr Fett ab und sorgten für Lacher. Mit „Mir hand euch gern“ am Ende des Lieds zeigten sich die Damen wieder versöhnlich.

Lieder wie „Gi-Ga-Gondele“ und „Hans bleib no do“, vom Männerchor vorgetragen, waren Teil des letzten Blocks der Veranstaltung. Nach frenetischem Beifall und mehreren Zugaben verließen die 32 Sänger die Bühne. Wie Matthias Wolf den Abend moderierte und mit Pointen nicht sparte, darüber dürften sich die Besucher nach dieser Veranstaltung noch lange unterhalten haben. Mit Charme und Kreativität habe Wolf und der MGV den Nerv des Publikums getroffen, resümierte Bürgermeister Jürgen Schell am Ende des Abends.

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